Der Höhenweg führt auf die Höhenzüge auf der Ostseite des Ruedertales.

Der Ruinenweg führt auf der Westseite des Ruedertales zur Ruine "Alt-Rued" und weiter über den Haberberg zurück nach Schlossrued.

Der Schlossweg führt sie zum Schloss Rued und weiter zu Schlossmühle und Gasthaus Storchen

Auf dem Höhen- und dem Ruinenweg treffen Sie auf 22 Holzskulpturen.

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Infotafeln Höhenweg

Nr. 1 Wald
Wald besteht nicht nur aus Bäumen. Die Waldbäume bilden das Gerüst für eine vielfältige Lebensgemeinschaft.

Nr. 2 Bauernhof im Batthof
Dieses Haus ist der ursprüngliche „hintere Schlosshof“. Der Milchwirtschaftsbetrieb mit den drei Hauptkuhrassen und Ackerbau wird nach den Richtlinien der ÖNL und IP Suisse geführt.

Nr. 3 Sandsteinaufschluss / Geologie Batthof
Die vor rund 15 Millionen Jahren abgelagerten Sandsteinschichten zeugen vom Zerfall der früheren Alpen. Die ehemaligen Alpenflüsse lagerten feinschichtige Sandlagen in ihren Flussbetten ab.

Nr. 4 Sodbrunnen Hohliebe
Der 8 m tiefe Sodbrunnen kam beim Neubau des Einfamilienhauses zum Vorschein. Im frühen 19. Jahrhundert wurden viele Bauernhöfe auf diese Art mit Grundwasser versorgt.

Nr. 5 Findling Hohliebe
In der vorletzten Eiszeit, vor rund 150'000 Jahren, wurde durch einen Seitenarm des Reussgletschers ein Findling aus dem heutigen Alpenvorland über eine Distanz von mehr als 100 km herantransportiert.

Nr. 6 Rast- und Spielplatz Pfaffenberg
Am Ausgang des Junkernwaldes mit prächtigem Blick auf den Pfaffenberg, ins Wynen- und Ruedertal und in die Innerschweizer Bergwelt.

Wer springt weiter? Ein Sprung kann für ein Tier Leben oder Tod bedeuten. Messen Sie Ihre Sprungleistung mit den Tieren des Waldes! Oder spielen Sie eine kleine Melodie auf dem Waldxylophon.

Nr. 7 Artenreiche Hecke
Als Hecken bezeichnen wir nicht nur den linienförmigen Bestand von Sträuchern und Büschen, sondern auch Feld- und gewässerbegleitende Ufergehölze.

Nr. 8 Landwirtschaft
Die Landwirtschaft hat im Ruedertal noch einen hohen Stellenwert. Die Fläche von Schlossrued beträgt 725 ha. Davon sind 437 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, also Wiesen, Weiden und Felder.

Nr. 9 Die Bedeutung der Jahrringe
In jedem Frühjahr und Sommer bilden sich neue Holzschichten um den Baumstamm. Am gefällten Baumstamm sind diese Schichten als sogenannte Jahrringe sichtbar.

L Lebensturm
Ein Lebensturm ist Artenförderung auf einem Quadratmeter und bietet Wohnraum für verschiedene Tierarten auf mehreren Etagen. Igel, Fledermäuse, Wildbienen, Marienkäfer, Ohrwürmer, Schlupfwespen, Flor- , Schwebefliegen und weitere Arten können hier ein Zuhause finden.

Nr. 10 Altholzinsel Rinderst
Auf einer Fläche von knapp vier Hektaren verzichtet die Ortsbürgergemeinde während der nächsten 50 Jahre auf jegliche Holznutzung. Der Naturschutz hat Vorrang vor andern Nutzungsbedürfnissen. Es entsteht ein Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten, welche auf alte und absterbende Bäume sowie auf totes Holz angewiesen sind.

Nr. 11 Magerwiese Feldbodenweid
Die Magerwiese wächst auf trockenem und magerem Untergrund. Sie wird ein- oder zweimal im Jahr geschnitten, frühestens Ende Juni oder im Juli. Auf 100 Aren gedeihen über 40 verschiedene Pflanzenarten. Viele Tiere profitieren vom grossen Blütenangebot.

Nr. 11b Balanciergarten
Wie steht es um Ihren Gleichgewichtssinn? Vergnügen Sie sich in unserem Balanciergarten

Nr. 12 Rastplatz und Weiher Feldbodenweid
Beim Brätelplatz befindet sich ein Weiher als kleines, stehendes Gewässer mit geringer Wassertiefe. Dadurch können Pflanzen den Weihergrund besiedeln und entsprechend vielfältig ist die charakteristische Kleintierwelt.

Nr. 13 Kirche Rued
Seit über 1000 Jahren steht an dieser Stelle eine K irche. Das heutige Gotteshaus wurde vor rund 500 Jahren erbaut und mehr fach renoviert. Verschiedene Bauteile, aber auch Grabplatten, erinnern an die Familie von May, die jahrhundertelang auf Schloss Rued residierte.